Ge:Net GmbH
15. Oktober 2018 12:05

Windenergie in Tansania

Hochwertige Windpotenzialmessungen erhöhen die Investitionssicherheit

Tilt-up Stahlgittermast in Tansania

Um die standortspezifischen Windbedingungen präzise bestimmen zu können sind Messungen der Windgeschwindigkeit bis auf Nabenhöhe der geplanten Windkraftanlagen unerlässlich. Ge:Net GmbH hat hierfür einen 90 m hohen „Tilt-up-Stahlgitter“ Mast inklusive kompletter Messtechnik nach Tansania geliefert und vor kurzem die Errichtung erfolgreich abgeschlossen.

Der Standort des Windmessmastes befindet sich in der Mitte des Landes und verspricht bereits nach einigen Wochen der Messung sehr gute Windbedingungen, die eine wirtschaftlichen Betrieb eines Windparks sehr wahrscheinlich machen

Hintergrund:

Für Projektentwickler und Investoren ist Tansania in den letzten zwei Jahren immer attraktiver geworden. Tansania zählt zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften in Afrika und weltweit. Innerhalb der letzten 15 Jahre konnte das Bruttoinlandsprodukt mehr als verdreifacht werden. Das Land profitiert dabei von einheimischen Rohstoffvorkommen, einer stabilen politischen Lage und dem direkten Zugang zum indischen Ozean.

Im Jahre 2011 lag Tansania bei der installierten Windkraftleistung mit 845 MW weltweit noch an Stelle 127 innerhalb von 3 Jahren hat sich die die installierte Leistung mit 1583 MW dann aber fast verdoppelt. Ein der großen Energieversorger des Landes und Investor in Windenergie ist der staatliche Stromversorger Tanzania Electric Supply Comany Limited (TANESCO) mit etwa einer Million Kunden, wobei sich diese jährlich um etwa 90.000 erhöhen.

Die Struktur der elektrischen Energieversorgung ist in Tansania sehr unterschiedlich, große Teile des Landes sind noch nicht an das Versorgungsnetz angeschlossen, in einigen Regionen gibt es größere oder kleinere Inselnetze wobei insbesondere bei kleineren Inselnetzen primär Dieselgeneratoren zur Energieerzeugung eingesetzt werden. Der Dieselpreis in Tansania ist staatlich festgelegt und relativ hoch. Eine Investition in Erneuerbare Energien zur Kompensation von Diesel in Inselnetze ist also sowohl energetisch als auch finanziell sinnvoll und auch von Investorenseite aus interessant und lukrativ.

Als politisches Ziel wurde eine Erhöhung der Erzeugungsleistung bis zum Jahre 2025 auf 10.000 MW vorgegeben. Dies entspricht einem jährlichen Investitionsbedarf von ca.1.5 Milliarden Euro.

Da bei der Vergabe von Lizenzen zur Projektentwicklung die nachgewiesene Erfahrung und Expertise eine große Rolle spielt, haben insbesondere auch deutsche Projektentwickler gute Chancen bei der Vergabe.

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